Das Putting Green ist ein zentrales Element auf jedem Golfplatz. Hier trainieren Spielerinnen und Spieler das kurze Spiel – insbesondere das Putten – unter realistischen Bedingungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie ein Putting Green aufgebaut ist, welche Eigenschaften es auszeichnet und warum es für Ihre Putts so entscheidend ist.
Das Wichtigste in Kürze
Das Putten zählt zu den anspruchsvollsten und zugleich wichtigsten Elementen im Golfsport. Es entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg einer Runde – ganz unabhängig vom Handicap. Studien zeigen: Rund 40 % aller Schläge entfallen auf das kurze Spiel mit dem Putter.
Ein gut gepflegtes Putting Green ermöglicht es, unter realistischen Bedingungen zu trainieren und gezielt an Technik, Distanzkontrolle und Gefühl zu arbeiten. Auf dem Golfplatz ist es meist in der Nähe der Driving Range oder des ersten Abschlags zu finden – und gehört zur Grundausstattung jeder Anlage.
Aufbau und Gestaltung eines Putting Greens
Ein klassisches Putting Green besteht aus besonders fein gemähtem Gras oder einem hochwertigen Kunstrasen, der das natürliche Rollen der Bälle möglichst exakt wiedergibt. Mehrere Löcher in unterschiedlicher Lage ermöglichen es, Putts aus variierenden Distanzen und Winkeln zu üben.
Damit die Grüns nicht einseitig abgenutzt werden, versetzen Greenkeeper die Lochpositionen regelmäßig. Das schont die Fläche und sorgt dafür, dass der Pflegeaufwand im Rahmen bleibt.
Auch die Oberflächenbeschaffenheit spielt eine zentrale Rolle: Ein gutes Green bietet gleichmäßige Geschwindigkeit, wenig Neigung und realitätsnahes Spielverhalten. Einige Clubs setzen heute zusätzlich auf moderne Kunstrasenlösungen – etwa bei ganzjähriger Bespielbarkeit oder auf kleineren Anlagen.
Putting gezielt trainieren: Tipps für bessere Ergebnisse
Das Üben auf dem Putting Green ist eine der effektivsten Möglichkeiten, die eigene Leistung im Golfsport zu verbessern. Wer regelmäßig trainiert, profitiert nicht nur in Bezug auf Technik und Ballgefühl, sondern entwickelt auch ein besseres Timing, mehr Konstanz und ein sichereres Spiel auf den letzten Metern zum Loch.
Praktische Tipps für Ihre Trainingseinheit:
- Variieren Sie die Distanzen, Winkel und Anzahl der Bälle
- Nutzen Sie Hilfsmittel wie Zielhilfen oder Markierungen
- Beobachten Sie das Rollen der Bälle bewusst – jede Matte reagiert anders
- Achten Sie auf das Green-Gefälle – kleine Unterschiede verändern den Schlag
Unterschiede zum Golfgreen auf dem Fairway
Ein Putting Green ist speziell auf das Putten ausgelegt – im Gegensatz zum Golfgreen, das Teil jeder Spielbahn ist. Während das Green auf dem Platz oft durch Wetter und Spielbetrieb stark beansprucht wird, dient das Übungsgrün allein dem Training.
Auch die Pflege unterscheidet sich: Putting Greens werden besonders sorgfältig gemäht, gewalzt und kontrolliert. Ziel ist es, ein konstantes, reproduzierbares Spielerlebnis zu schaffen – unabhängig von Tageszeit, Wetter oder Material.
Training zu Hause: Ergänzende Produkte für Golfspieler
Auch wenn das Üben auf dem echten Putting Green durch nichts ersetzt werden kann, setzen viele Golfspieler ergänzend auf Lösungen für zu Hause. Produkte wie die Puttingmatte ermöglichen das gezielte Trainieren von Putts im Garten oder Innenbereich – unabhängig von Wetter oder Öffnungszeiten.
Solche Produkte sind kein Ersatz für das Golfgreen auf dem Platz – aber sie sind eine praktische Ergänzung für alle, die mit etwas Erfahrung ihr Training erweitern möchten.
Warum sich das Üben auf dem Putting Green auszahlt
Das Putting Green ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Golfanlage – und für Spielerinnen und Spieler jeder Spielstärke ein Ort zur gezielten Verbesserung. Wer regelmäßig dort trainiert, spart Schläge, gewinnt Selbstvertrauen und legt den Grundstein für bessere Ergebnisse auf dem Platz.
Egal ob auf echtem Rasen oder auf modernem Kunstrasen – wer das Putting Green als festen Bestandteil seines Trainings begreift, profitiert langfristig. Denn: Ein gelochter Putt zählt genau wie ein perfekter Drive – nur sicherer.
Fragen und Antworten rund um das Putting Green
Was ist der Unterschied zwischen einem Putting Green und einem Chipping Green?
Auf dem Putting Green wird ausschließlich das Putten geübt. Chipping Greens bieten zusätzlich Platz für kurze Annäherungsschläge.
Kann man auf Kunstrasen sinnvoll trainieren?
Ja – viele Clubs setzen auf hochwertigen Kunstrasen, etwa bei stark frequentierten Trainingsbereichen oder zur Entlastung der Grüns. Das Spielgefühl ist bei gutem Material durchaus vergleichbar.
Wie groß ist ein typisches Putting Green?
Die Größe variiert je nach Anlage. In der Regel stehen jedoch mindestens 3 bis 6 Löcher zur Verfügung – mit ausreichend Fläche für Bewegungsfreiheit und variantenreiches Training.