Das Golf- Blade

Christoph Knapp

Golfschläger mit einer geschmiedeten Schlagfläche bezeichnet man als Blade- Schläger. Diese Schläger, bzw. Eisen haben eine sehr geringe Fehlertoleranz und sind sehr schwer zu spielen und deshalb so gut wie nur noch auf den Profitouren zu sehen. Und selbst dort greifen viele Spieler inzwischen zu gegossenen Eisen, die einfacher zu spielen sind und mehr Fehler verzeihen. Natürlich ist das Feedback bei einem Golf- Blade überragend, aber nur wenn man den Ball mit dem Sweetspot des Schlägers trifft. Sollte dies nicht gelingen, folgt meist ein Golfschlag mit geringer Schlagweite, inkonstanter Richtung und einem sehr harten Gefühl im Treffmoment. Dies kann Knochen, Muskulatur und Gelenke stark belasten, was ein weiterer Grund für die meisten Amateurgolfer ist, auf den Kauf eines Golf- Blade zu verzichten.