Der Golf- Abschwung

Christoph Knapp

Golf- Abschwung: Ein wichtiger Teil des Golfschwungs Theoretische Begriffsdefinition: "Als Golf- Abschwung wird die Phase vom höchsten Punkt des Rückschwungs bis hin zurück zum Treffmoment des Balles bezeichnet." Praktische Umsetzung: Der Abschwung ist in der Golfbewegung ein sehr schwerer und komplizierter Vorgang der sich aus einer dynamischen Bewegung entwickelt. Zum Ziel hat der Abschwung den Golfball in Richtung Loch, bzw. dem Ziel zu befördern. Das ist für manche leichter und für andere schwerer. Hier zeigt sich nämlich dann, ob und wie richtig der Golfschwung verläuft.

Häufig gestellte Fragen zum Thema "Golf- Abschwung"

Die häufigsten Fragen unserer Golfschüler drehen sich um den Golf- Abschwung. Wir möchten Ihnen die wichtigsten Fragen hier präsentieren: 1. Wie wird der Abschwung richtig durchgeführt? Wenn Sie den Abschwung einleiten wollen, dann kommt es zu einer lateralen Gewichtsverlagerung der Hüfte mit einer gleichzeitigen Abwärtsbewegung der Arme. 2. Wie schnell soll der Abschwung verlaufen? Grundsätzlich gilt: Je schneller der Schwung desto weiter fliegt der Golfball. Allerdings immer davon ausgehend, dass dieser auch richtig getroffen wird. Je schneller die Bewegung desto schwierig wird es aber natürlich die Treffmomentsfaktoren zu kontrollieren. Wichtig ist: Der subjektiv schnellere Teil des Schwungs sollte nach dem Treffmoment erfolgen, d.h. den Golf- Abschwung also eher langsamer gestalten und dann zum Ziel hin und ins Finish die Armbewegung beschleunigen. 3. Muss der Abschwung auf der richtigen Ebene verlaufen? Je besser sich der Schläger (egal ob Driver, Hybride oder Einzeleisen) und die Arme auf Schläger- bzw. Schwungebene bewegen, desto ökonomischer ist natürlich der gesamte Golfschwung und Abschwung. Allerdings zählt letztlich „nur“ der Moment des Treffens. Sollten in diesem Punkt alle wichtigen Faktoren erfüllt sein, spielt es keine Rolle, ob der Abschwung zuvor auf der richtigen Ebene verlief. 4. Sollte eine Pause zwischen Rückschwung und Abschwung bestehen? Auf keinen Fall! Der Übergang sollte fliesend sein. Im Idealfall bewegt sich der Unterkörper schon wieder zum Ziel während die Arme und Schultern noch aufdrehen. Hier ist so gesehen eine Art Peitschenbewegung wichtig. Während des Trainings kann es allerdings Sinn machen auch mal mit einer mehr oder weniger längeren Pause vor dem Golf- Abschwung zu trainieren, um so den optimalen Starteffekt zu erzielen. 5. Ändert sich der Abschwung auf Grund eines längeren Schlägers? Nein, auch wenn der Schläger länger wird sollte sich der Golf- Abschwung nicht verändern. Durch den Lie des Schlägers verändert sich zwar die Haltung und damit die Ebene aber der Spieler sollte versuchen seine Bewegung dennoch beizubehalten. Auch wenn natürlich ein längerer Schaft die Schwungbewegung grundsätzlich erschwert. Deshalb spielen Amateurgolfer meist auch lieber mit Eisen statt mit Fairway Hölzern oder greifen immer mehr auch zu den sogenannten Hybriden um somit auf einfachere Art und Weise längere Schläge zu erzielen.