Ball identifizieren - Golfregeln des DGV

Der Spieler ist dafür verantwortlich, dass er den richtigen Golfball spielt. Jeder Spieler sollte seinen Ball kennzeichnen.

Hat ein Spieler Grund zur Annahme, ein Ball in Ruhe sei sein Ball, und ist es notwendig, den Ball zum Identifizieren aufzunehmen, so darf er hierfür den Ball straflos aufnehmen und den Ball identifizieren.

Vor dem Aufnehmen des Balls muss der Spieler die Absicht dazu seinem Gegner im Lochspiel bzw. seinem Zähler oder einem Mitbewerber im Zählspiel ankündigen und die Lage des Balls kennzeichnen. Sodann darf er den Ball aufnehmen und identifizieren, sofern er Gegner, Zähler oder Mitbewerber Gelegenheit gibt, das Aufnehmen und Zurücklegen zu beobachten. Der Ball darf beim Aufnehmen nach Regel 12-2 nicht mehr als im zur Identifizierung erforderlichen Ausmaß gereinigt werden.

Ist der aufgenommene Ball der Ball des Spielers und versäumt der Spieler, dieses Verfahren ganz oder teilweise einzuhalten, oder nimmt er seinen Ball zum Identifizieren auf, wenn dies nicht notwendig ist, so zieht er sich einen Strafschlag zu.

Ist der aufgenommene Ball der Ball des Spielers, so muss er diesen zurücklegen. Versäumt er dies, zieht er sich die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 12-2 zu, aber keine weitere Strafe nach dieser Regel.

Anmerkung: Wurde die ursprüngliche Lage des Balls, der hin- oder zurückzulegen ist, verändert, siehe Regel 20-3b.

*STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 12-2:
Lochspiel — Lochverlust; Zählspiel — Zwei Schläge

*Wenn ein Spieler sich die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 12-2 zuzieht, fällt keine weitere Strafe nach dieser Regel an.

Stand: 2018