Das Golf- Iron

Christoph Knapp

Vom Deutschen ins Englische übersetzt bedeutet Eisen: Golf- Iron. Früher bezeichnete man alle Golfschläger so, die einen Schlägerkopf aus Eisen hatten. Heutzutage werden auch andere Legierungen und Metalle beim Schlägerbau verwendet und somit ist nicht alles was als Golf- Iron bezeichnet wird gleichzeitig aus dem Metall Eisen gefertigt. Die meisten guten Spieler heutzutage verwenden die Eisen 3 bis 9. Im Amateurbereich werden die meisten Schlägersätze meist erst ab Eisen 5 oder Eisen 6 verkauf. Dies liegt daran, dass die längeren Eisen inzwischen durch die etwas einfacher zu spielenden Hybrid- oder Rescueschläger ersetzt werden. Ein Eisen 6 beispielweise hat durchschnittlich einen Loftwinkel von 30°. Für das kurze Spiel sind die sogenannten Wedges vorgesehenen, welche es in verschieden Loft und Bounce Winkeln gibt. Die wichtigsten sind das Sand- Wedge (SW) und das Pitching- Wedge (PW). Zu vernachlässigen sind heutzutage die Eisen 1 und 2, da diese aufgrund ihrer Schaftlänge und des steilen Lofts sehr schwierig zu spielen sind. Grundsätzlich unterscheiden sich alle Golf- Iron durch die Länge ihrer Schäfte und durch den Winkel der Schlagfläche, den sogenannten Loft. Die Golf- Iron werden eingeteilt in die kurzen Eisen 8 und 9, die mittleren Eisen 5 bis 7 und die langen Eisen 1 bis 4. Die Wahl des richtigen Golfschlägers hängt letztlich aber weniger von der Schlägerkopfform der Golf- Iron sondern hauptsächlich von der Qualität und Eigenschaft des Golfschaftes ab.