Stroke-Play: Spielarten im Golf

stroke-play

Das Stroke-Play wird nach den Golfregeln, bei voller Vorgabe gespielt. Ziel des Stroke-Plays ist es, alle Löcher mit möglichst wenigen Schlägen zu spielen.

Ermittlung des Gewinners

Die gemachte Schlagzahl wird nach jedem Loch eingetragen. Am Ende ergibt sie das Bruttoergebnis. Das Nettorergebnis errechnet sich aus dem Bruttoergebnis abzüglich der Spielvorgabe eines Spielers. So zum Beispiel: Bei einem Gesamtscore von 100 und einer Spielvorgabe von 36 ist das Bruttoergebnis 100 und das Nettoergebnis 74. Gewinner ist der Golfspieler mit dem niedrigsten Ergebnis, d.h. der geringsten Schlagzahl, bzw. dem niedrigsten Score. Je nach Ausschreibung eines Turniers kann es somit sowohl Brutto- als auch Nettosieger geben.

Geschichte des Stoke-Plays

Ins deutsche übersetzt heißt das Stroke-Play Zählspiel. Das Stroke-Play wurde im schottischen St. Andrews zum ersten Mal im Jahr 1759 schriftlich erwähnt. Eine Zählspiel Runde besteht aus 18 zu spielenden Löchern. Jedes Loch muss zu Ende gespielt werden, der Ball kann also nicht wie beim Zählspiel nach Stableford aufgehoben werden. Dies ist der Grund, dass fast alle Amateurturniere in Deutschland nach Stableford gezählt werden. Dabei spielen Amateure meist nur eine Runde pro Turnier. Bei den Profis geht ein Turnier meist von Donnerstag bis Sonntag über vier Stroke-Play Runden. Gesamtsieger ist derjenige mit den wenigsten Gesamtschlägen nach 4 Runden.