Schenken des Lochwettspiel - Golfregeln des DGV

Ein Spieler darf ein Lochspiel jederzeit vor Beginn oder Abschluss des Lochspiels schenken.

Ein Spieler darf ein Loch jederzeit vor Beginn oder Abschluss des Lochs schenken.

Ein Spieler darf seinem Gegner jederzeit den nächsten Schlag schenken, vorausgesetzt der Ball des Gegners ist zur Ruhe gekommen. Der Golfball gilt als vom Gegner mit seinem nächsten Schlag eingelocht und jede Partei darf den Ball entfernen.

Ein Schenken darf weder zurückgewiesen noch widerrufen werden.
(Ball ragt über den Lochrand hinaus – siehe Regel 16-2.)

Wie oben beschrieben erlaubt die offizielle Golfregel ein Schenken des Lochspiels im Golf oder auch ein Schenken eines Putts, bzw. eines Golf- Loches. Einen Putt schenkt man in der Regel, wenn der Gegner diesen zu hundertprozentiger Sicherheit einlochen kann oder auch einmal wenn der Putt zwar schwierig sein kann, aber der Sportlichkeit entsprechend ein Schenken gerecht ist und Sinn macht. Natürlich ist für eine solche Entscheidung teilweise viel sportliche Fairness gefragt, im gleichen Zuge, gibt es aber auch die Möglichkeiten, in anderen Situationen einmal nicht zu Schenken und den Gegner so unter Druck zu setzen. Die Entscheidung des Schenken im Lochspiel bleibt jedem Spieler oder Golf- Team selbst überlassen und fordert taktische Überlegungen. Das komplette Schenken des Lochspiels im Golfsport macht laut DGV Golfregeln nur dann Sinn, wenn dieses nicht mehr gewonnen oder geteilt werden kann oder wenn im Teamwettbewerb die Gesamtentscheidung in den anderen Golf Matches bereist gefallen ist.

Stand: 2018